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Reduktion der Urnenöffnungszeit von 1 Stunde auf ½ Stunde

Wo einst an Wahl- und Abstimmungstagen ein grosses Kommen und Gehen war, ist heute eine besinnliche Athmosphäre. Die Rede ist vom Stimm- und Wahllokal. Heute setzen die meisten Wähler auf den Brief.

 

Der durchschnittliche Anteil der Urnengänger ist in Jonen zwischenzeitlich deutlich unter die Marke von 5 % gesunken. Am Urnengang vom letzten Sonntag betrug er gar nur noch knapp 2 %! Der Gemeinderat trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat deshalb die Urnenöffnungszeit am Sonntag schon an einer seiner ersten Sitzungen in der neuen Legislatur von bisher 09.00 bis 10.00 Uhr um eine halbe Stunde auf 09.30 Uhr verkürzt. Dies entspricht dem gesetzlichen Minimum auf Bundes- wie auf Kantonsebene. Damit kann mit den Auszählungsarbeiten früher begonnen und die Kosten für das Wahlbüro können reduziert werden. Der Entscheid soll die Effizienz des Wahlbüros steigern, und der Stimmbürger kann nach wie vor – wenn er nicht den postalischen Weg wählt – am Sonntagmorgen sprichwörtlich in letzter Minute seine Stimme abgeben oder statt ins Urnenlokal zu eilen, kann er wie bisher das Abstimmungskuvert in den Briefkasten der Gemeindeverwaltung werfen, neu allerdings nur noch bis um 09.30 Uhr. Der Briefkasten der Gemeinde wird um 09.30 Uhr letztmals geleert. Später eingeworfene Wahl- und Abstimmungsunterlagen müssen als ungültig erklärt werden.

 

Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Urne ausgedient hat, spätestens mit dem absehbaren Einzug des E-Voting, auch wenn dadurch der Stimmkanal der brieflichen Abstimmung noch lange nicht abgeschafft werden wird. Die neue Urnenöffnungszeit in Jonen gilt erstmals am nächsten Urnengang vom 10. Juni 2018.