Oktober 2022

Mitteilung vom:


Infolge zahlreicher Einwendungen, die während der ersten öffentlichen Auflage im Jahr 2021 eingereicht worden sind, hat der Gemeinderat die Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland in verschiedenen Punkten überarbeitet. Dabei wurden aus Sicht des Rates zweckmässige und berechtigte Anliegen, welche die Ziele der Gesamtrevision nicht infrage stellen, berücksichtigt. Einige weitere Anpassungen in den Planungsinstrumenten, etwa die Abstimmung mit der revidierten Bauverordnung, hat der Gemeinderat von sich aus vorgenommen. 

Da es sich um wesentliche Änderungen gegenüber der ersten öffentlichen Auflage handelt, hat nach Abschluss der ergänzenden kantonalen Vorprüfung eine zweite öffentliche Auflage gemäss § 24 Abs. 1 BauG zu erfolgen. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom Freitag, 7. Oktober bis und mit Montag, 7. November 2022 im Mehrzwecksaal des Schulhauses Säntis auf und können während den Bürozeiten der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Ebenfalls können sie ab 7. Oktober 2022 auf der Homepage der Gemeinde Jonen eingesehen werden (s. unten). Ein Merkblatt gibt Auskunft über die wichtigsten Änderungen, die gegenüber den Entwürfen der ersten Auflage vorgenommen worden sind. Die Einwender wurden über die vorgenommenen Anpassungen direkt informiert.

Zusätzlich stehen am Donnerstag, 20. Oktober 2022, von 18.00 bis 21.00 Uhr im Säntissaal Vertreter des Gemeinderates und die Fachplaner für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Die allfällige Berechtigung von Natur- und Heimatschutz- sowie Umweltschutzorganisationen Einwendungen zu erheben, richtet sich nach § 4 Abs. 3 und 4 BauG. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Einwendungen, die bereits während der ersten öffentlichen Auflage eingegangen sind, behalten ihre Gültigkeit.
 


Pläne und Dokumente für die zweite öffentliche Auflage

Merkblatt "Änderungen an den Planungsentwürfen gegenüber der 1. öffentlichen Auflage"
Bau- und Nutzungsordnung BNO neu
Bau- und Nutzungsordnung BNO Gegenüberstellung alt/neu (Synopse)
Abschliessender Vorprüfungsbericht Kanton - Ergänzung vom 24.8.2022
Abschliessender Vorprüfungsbericht Kanton vom 1.10.2020
Bauzonenplan
Änderungsplan Bauzonen
Kulturlandplan
Änderungsplan Kulturland
Planungsbericht
Mitwirkungsbericht
Regionale Stellungnahme der Repla Mutschellen-Reusstal-Kelleramt
Bauinventar der Gemeinde Jonen inkl. Pläne
Plan Einwohnerdichte

August 2022

Mitteilung vom:


Aktuell sind in Jonen 2272 Einwohner wohnhaft, davon 362 Ausländer. Ende 2021 betrug die Einwohnerzahl 2237.

Mitteilung vom:


Über 200 Einwohnerinnen und Einwohner folgten am 1. August der Einladung zur Bundesfeier auf dem Schulhausplatz. Der Gemeinderat dankt allen Besucherinnen und Besuchern sowie im Speziellen der Festrednerin, Frau Nationalrätin Maja Riniker für die eindrückliche und gehaltvolle Ansprache.

Ein grosses Dankeschön geht aber auch an die Guggenmusik Näbelgeischter für die Organisation und die Führung der Festwirtschaft und den Musikverein für die feierliche musikalische Umrahmung. Sie und alle Helferinnen und Helfer vor und hinter der Kulisse haben mit ihrem wertvollen Beitrag zu einer gemütlichen Bundesfeier verholfen.

Im Übrigen dankt der Gemeinderat der ganzen Bevölkerung für die strikte Einhaltung des Feuer- und Feuerwerkverbots am 1. August und das Verständnis dafür. Das Feuerverbot gilt weiterhin bis auf Widerruf.

Rednerin Maja Riniker Bundesfeier

1. Augustfeier 2022

1. August

 

März 2022

Mitteilung vom:


In Jonen, Islisberg und den Gemeinden des Bezirks Affoltern kann die Bevölkerung ihre Kunststoffabfälle aus den Haushalten bald separat sammeln. Die Gemeinden und Dileca führen eine separate Sammlung mit einem eigenen Sammelsack ein und lassen die Kunststoffabfälle sinnvoll wiederverwerten.

Das Interesse der Bevölkerung an einer separaten Sammlung und Verwertung von Kunststoffabfällen ist gross. Zu Recht, denn das konsequente Schliessen von Stoffkreisläufen – also das ganzheitliche Management und Verwerten von Materialströmen – reduziert die Umweltbelastung und bringt damit einen ökologischen Mehrwert. 

Die Dileca (Dienstleistungscenter Amt) koordiniert unter anderem für die Gemeinden des Bezirks Affoltern sowie Jonen und Islisberg eine einheitliche Abfallbewirtschaftung und Abfallentsorgung. Die Dileca und die Trägergemeinden erarbeiteten in den letzten Monaten ein detailliertes Konzept für die separate Sammlung von Kunststoffabfällen aus Haushaltungen und Betrieben mit einem eigenen Sammelsack. Die Separatsammlung wird im Rahmen eines Pilotprojekts Mitte des laufenden Jahres eingeführt.

Wie funktioniert die Separatsammlung?
Die Sammelsäcke für Kunststoffabfälle können an den gleichen Verkaufsstellen wie die gebührenpflichtigen Dileca-Kehrichtsäcke gekauft werden. Im Gegensatz zu den Kehrichtsäcken werden die Kunststoff-Sammelsäcke nicht abgeholt, sondern sie können bei den Sammelpunkten in den Gemeinden abgegeben werden. Hinter der Separatsammlung und Wiederverwertung von Kunststoffabfällen steckt ein komplexes Gesamtsystem, das mit hohen Kosten verbunden ist. 

Wiederverwertung des Kunststoffabfalls
Nur wenn der Kunststoffabfall richtig sortiert und verwertet wird, ist eine Separatsammlung für die Umwelt sinnvoll. So darf beispielsweise kein PET in den Sammelsack, weil dieses nur in einem eigenen Kreislauf korrekt recycelt werden kann. Die Bevölkerung wird mit einer Informationskampagne rechtzeitig informiert, welche Kunststoffarten im Sammelsack entsorgt werden können. 

Das Pilotprojekt dauert rund 2,5 Jahre. Für eine definitive Einführung wird unter anderem entscheidend sein, ob sinnvolle Mengen gesammelt werden können und ob die Sammlung und Verwertung über den Verkauf der Sammelsäcke selbsttragend finanzierbar ist.

Mitteilung vom:


Bitte beachten Sie das Informationsblatt der Zivilschutzorganisation Freiamt "Vorbereitung bei Krisen"

Februar 2022

Mitteilung vom:


Aus der Erfolgsrechnung 2021 der Ortsbürgergemeinde Jonen ergeht ein Ertragsüberschuss von Fr. 309’356.03. Der budgetierte Ertrag konnte um Fr. 146’656.03 übertroffen werden. Die zusätzlich zum Budget erwirtschafteten Einnahmen resultieren aus dem anteilsmässigen Ertragsüberschuss des Forstbetriebs Kelleramt.

Die Waldungen von Jonen, Arni und Oberlunkhofen werden durch den Forstbetrieb Kelleramt bewirtschaftet. Der Forstbetrieb Kelleramt kann das Jahr 2021 mit einem erfreulichen Überschuss von Fr. 292’191.17 abschliessen.

Mitteilung vom:


Die Erfolgsrechnung 2021 der Einwohnergemeinde Jonen schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 926’233.56 ab. Der im Budget vorgesehene Gewinn von Fr. 739’200.– konnte um Fr. 187’033.56 übertroffen werden. Das operative Ergebnis kommt auf sehr gute Fr. 726’233.56 zustande.

Die grössten Ausgaben sind im Jahr 2021 in den spezialfinanzierten Betrieben angefallen. In der Wasserversorgung wurde der Leitungsanschluss an die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern a. A. realisiert. Dieses Projekt ist nahezu abgeschlossen und hat bislang Kosten von Fr. 554’466.80 ausgelöst. Ebenfalls wurde in der Wasserversorgung das Leitsystem ausgewechselt, was mit Kosten von Fr. 97’984.– verbunden war. In der ARA Kelleramt wurde das Projekt einer eigenen Schlammentwässerungsanlage realisiert, woran sich die Abwasserbeseitigung Jonen mit Fr. 264’414.60 zu beteiligen hatte. Über die Investitionsrechnung der Einwohnergemeinde wurden Kosten von Fr. 127’000.– für den Hochwasserschutz sowie weitere Ausgaben von Fr. 17’197.15 für die Gesamtrevision der Nutzungsplanung verbucht. Ebenfalls sind erste Aufwendungen von Fr. 12’708.65 für die Softwareerneuerung der Gemeindeverwaltung sowie die Schlussrechnung für den neuen Buswendeplatz an der Weingasse/Zwillikerstrasse im Betrag von Fr. 23’957.– angefallen.

Durch die Nettoausgaben von total Fr. 209'566.80 aus der Investitionsrechnung und dank der Selbstfinanzierung von Fr. 1’564’769.85 aus der Erfolgsrechnung konnte im Berichtsjahr ein Finanzierungsüberschuss von Fr. 1’355’203.05 erwirtschaftet werden. Die Nettoschuld der Einwohnergemeinde verringert sich dadurch auf noch Fr. 487'247.26, was pro Einwohner Fr. 217.81 ausmacht.
 

Steuern

Steuern 2021

Die Einkommens- und Vermögenssteuern konnten – bei einem Steuerfuss von 92 % - mit insgesamt Fr. 6'276’955.– in Rechnung gestellt werden. Budgetiert war eine Sollstellung von Fr. 6’395’000.–. Über alle Steuerarten gesehen wurde das Budget um rund Fr. 60'000.– nicht erreicht. Es darf dennoch von einer Punktlandung gesprochen werden.

Die Steuerausstände per Ende 2021 betragen 11.5 %, wobei 7.5 % der Sollstellung in Verzug mit Zahlungen sind. Der kantonale Durchschnitt beträgt 13.8 %. Die effektiven Abschreibungen betragen -0.01%. Hier beträgt der kantonale Durchschnitt 0.34%.

Januar 2022

Mitteilung vom:


Jahresvignetten und Marken für Container und Einzelleerungen können im Volg und/oder bei der Abteilung Finanzen der Gemeindeverwaltung gekauft werden. Die Gebühren für die Jahresvignetten betragen unverändert für einen Container:

- bis 140 Liter Fr. 140.–

- bis 240 Liter Fr. 210.–

- bis 770 Liter Fr. 490.–

Die Gebührenmarken für Einzelleerungen kosten für Container bis 140 Liter Fr. 9.–, bis 240 Liter Fr. 13.– und bis 770 Liter Fr. 29.– (andere Behältnisse sind nicht zugelassen bzw. werden nicht mitgenommen). 1 Bund Strauchschnitt gebunden mit verrottbarer Schnur (1.50 m Länge, max. 30 kg) = 1 Gebührenmarke à Fr. 4.–. Zur Aschenentsorgung ist nach wie vor der (alte) 30-Liter-Ochsner-Stahlkübel zugelassen = 1 Gebührenmarke à Fr. 4.–. 

Die Daten der Grünabfuhren, die im Januar und Februar im 2-Wochen-Rhythmus und ab 1. März dann im wöchentlichen Turnus erfolgen, können dem Abfallkalender 2022 entnommen werden.

Dezember 2021

Mitteilung vom:


Der Wahlherbst ist vorbei. Die Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderats für die Legislaturperiode 2022/2025 standen in politischer Hinsicht im Zentrum des Jahres 2021. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2008 gab es bei Wahlen in das Exekutivorgan der Gemeinde mehr Kandidaten als freiwerdende Sitze – die Stimmbürger hatten eine breite Auswahl. Vermutlich resultierte auch daraus eine für kommunale Wahlen hohe Stimmbeteiligung von 48.8 %. Am 26. September wurden schliesslich Doris Haas und Julia Huber bereits im ersten Wahlgang in den Gemeinderat gewählt. Sie ersetzen Reto Blättler und Jürg Rüttimann, die nach 8 bzw. 14 Amtsjahren (davon 8 Jahre als Vizeammann und 4 Jahre als Gemeindeammann) per Ende Jahr aus dem Gremium zurücktreten. Als neuer Gemeindeammann wurde der bisherige Vizeammann Philipp Ackermann gewählt. Den Posten des Vizeammanns übernimmt Dieter Brodbeck. Auch die Kommissionen, Behörden und Ämter konnten ohne grössere Rochaden und Probleme besetzt werden. Es ist, wie Beispiele aus anderen Gemeinden zeigen, keine Selbstverständlichkeit, dass sich für jedes Amt eine motivierte Person zur Verfügung stellte. Ihnen sowie all jenen, die per Jahresende aus ihren Ämtern zurücktreten, gebührt ein grosses Dankeschön für ihren Einsatz zugunsten unserer Gemeinde.

Nicht mehr zu besetzen waren die Sitze in der Schulpflege. Nach dem Volksentscheid der Aargauer Stimmberechtigten im Jahr 2020 stand fest, dass diese Behörde per 31. Dezember 2021 aufgehoben und die Führungsstruktur der Volksschule auf eine neue Grundlage gestellt wird. Die bisherigen Aufgaben der Schulpflege werden zwischen dem Gemeinderat und der Schulleitung aufgeteilt. Die jeweiligen Zuständigkeiten sind klar definiert worden: Die Schulleitung wird vorab für das operative Tagesgeschäft zuständig sein, dem Gemeinderat obliegt die strategische Führung der Volksschule.

Mehrere Grossbaustellen im Dorf prägten das Jahr 2021. Ein Grossteil der Hochwasserschutzmassnahmen konnte dieses Jahr ausgeführt werden – trotz gewissen Verzögerungen aufgrund hoher Niederschlagsmengen im Sommer und zu tiefen Pegelständen im Herbst, welche verhinderten, dass im Bach mit schwerem Gerät gearbeitet werden konnte. Die letzten Arbeiten werden nun nach Ende der Fischschonzeit im nächsten Mai erfolgen. Die baulichen Massnahmen waren Mitte Juli glücklicherweise indes schon weit genug fortgeschritten, so dass der Bach nach den Starkregenfällen im Unterdorf nicht grossflächig über die Ufer trat und keine grossen Schäden anrichtete. Damit die Hochwasserschutzmassnahmen im Dorf ihre volle Wirkung entfalten können, muss die Abflusskapazität auch im Bachabschnitt von der Mattenhofbrücke bis Mündung in die Reuss vergrössert werden. Die entsprechenden Massnahmen haben für Kanton und Gemeinde hohe Priorität und sollen nach Abschluss der laufenden Arbeiten angegangen werden.

Dank dem regenreichen Sommer konnten sich die Grundwasserpegel erholen, die nach den drei vorangegangenen trockenen Sommern merklich gesunken waren. Die Nitratwerte im Grundwasser bewegen sich zwar im grünen Bereich, sie liegen jedoch nahe am Grenzwert. Abhilfe schafft diesbezüglich der neue Netzverbund mit Affoltern am Albis. Mit dem im Herbst nach kurzer Bauzeit erfolgten Anschluss der Wasserversorgung Jonen an die Wasserversorgung unserer Nachbargemeinde kann die Abhängigkeit vom Grundwasserpumpwerk Grien reduziert und die langfristige Versorgungssicherheit mit Trinkwasser sichergestellt werden. Der Netzverbund bedeutet für die Wasserversorgung Jonen einen Meilenstein. Das Quellwasser aus der Fassung Himmelrich muss nitratbedingt jedoch weiterhin verworfen werden. Die Suche nach dem Ursprung des Nitrats blieb erfolglos.

Weiter beschäftigt hat den Gemeinderat im vergangenen Jahr auch die Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland. Während der öffentlichen Auflage sind zahlreiche Einwendungen eingegangen. In der Folge haben Gemeinderat und Planungskommission die Entwürfe in verschiedenen Punkten überarbeitet. Diese Anpassungen sind nun mit übergeordneten Vorgaben in Übereinstimmung zu bringen, welche unserer Gemeinde daraus erwachsen, dass sie im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) enthalten ist. Eines der wichtigsten Ziele der kommenden Legislatur wird sein, die Gesamtrevision der Nutzungsplanung abschliessend zu bereinigen, um sie zeitnah der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorlegen zu können.

Die Gestaltung des Dorfzentrums nimmt derweil sichtbare Formen an. Die neuen Bauten auf dem Areal des ehemaligen Gasthofs Kreuz ragen aus dem Boden und lassen erahnen, wie sich der Ortskern künftig präsentieren wird. Dank einer Vereinbarung mit der privaten Eigentümerschaft kann vor dem Kreuz ein öffentlich zugänglicher Dorfplatz realisiert werden. Im Herbst 2022 wird der Platz, der mit einem neuen Dorfbrunnen und Sitzgelegenheiten ausgestattet wird, eingeweiht werden. Ergänzend zum Dorfplatz plant der Gemeinderat in diesem Bereich der Dorfstrasse eine Begegnungszone, die das Zentrum weiter aufwerten und die Verkehrssicherheit erhöhen soll. Auch bei der Bushaltestelle Taverne wird es beidseitig bauliche Anpassungen geben, weil diese nach dem Behindertengleichstellungsgesetz rollstuhlgängig umzubauen sind. Das Thema Verkehr wird den Gemeinderat in der anstehenden Amtsperiode auch insofern beschäftigen, da aus verschiedenen Quartieren Anträge mit zahlreichen Unterschriften zur Einführung von Tempo-30-Zonen eingegangen sind. Der Rat wird dazu nächstes Jahr eine Auslegeordnung vornehmen.

In der Gemeindeverwaltung wurde die Digitalisierung weiter vorangetrieben. Nach zeitintensiven Implementierungsphasen werden ab neuem Jahr eine elektronische Geschäftsverwaltung, eine neue Gemeindefachlösung sowie ein vollelektronisches Raumreservationssystem für die Homepage der Gemeinde in Betrieb genommen.  

Auch der Berufsnachwuchs wird gefördert: Seit August wird deshalb neben den bestehenden zwei kaufmännischen Ausbildungsplätzen in der Verwaltung erstmals auch bei den Haus- und Werkdiensten ein Lehrling zum Fachmann Betriebsunterhalt ausgebildet.

Weil sich die Finanzlage der Gemeinde nach wie vor positiv entwickelt und die Verschuldung aus den massiven Investitionen der 10er-Jahre weitgehend abgebaut wurde, konnte der Steuerfuss erstmals seit 15 Jahren gesenkt werden auf neu 87 %. Auch bei den Wasser- und Abwassergebühren werden die Haushalte künftig unter dem Strich entlastet. Sowohl die Entwicklung der Ausgaben als auch der Einnahmen werden laufend analysiert, um – wo nötig – frühzeitig Korrekturen vornehmen zu können. Eine stete, verlässliche Finanzpolitik bleibt auch in der Legislatur 2022/2025 ein vordringliches Anliegen des Gemeinderats.

Ein Rückblick kommt leider auch in diesem Jahr nicht ohne die Erwähnung der Coronapandemie aus: Bedauerlicherweise mussten viele Anlässe der Gemeinde und Veranstaltungen der Dorfvereine aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie abgesagt werden. Die Geselligkeit und der Austausch zwischen Bevölkerung und Behörden sind dadurch zu kurz gekommen. Der Gemeinderat hofft, die Lage an der Pandemiefront möge sich im 2022 nachhaltig beruhigen, damit wieder mehr persönliche Begegnungen möglich sind.

An Herausforderungen wird es also auch im kommenden Jahr nicht mangeln. Wir freuen uns, im nächsten Jahr mit neuen Kräften weitere spannende Aufgaben anzupacken. Anregungen und Verbesserungsvorschläge nehmen Gemeinderat und Verwaltung gerne entgegen. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in die Gemeinde und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Wir wünschen allen unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit mit ruhigen, schönen Momenten und alles Gute im 2022.

Gemeinderat Jonen

Mitteilung vom:


Ab sofort steht bei der Bushaltestelle Taverne (Fahrtrichtung Oberlunkhofen) in der ehemaligen Telefonkabine ein offener Bücherschrank, der für die Bevölkerung frei zugänglich ist. Er dient dazu, dass Bücher kostenlos und ohne jegliche Formalität zur Mitnahme angeboten werden. Personen mit überschüssigen Büchern erhalten die Möglichkeit, ihre Bücher sinnvoll weiterzugeben.

Es sollen Bücher gebracht werden (auch Kinder- und Jugendliteratur), die ein breites Publikum ansprechen und noch in einem guten Zustand sind. Nicht geeignet sind Fachliteratur, Schulbücher, Zeitschriften und Werbematerial. Verboten sind Bücher mit rassistischem, gewaltverherrlichendem oder pornografischem Inhalt.

Der Bücherschrank ist keine Entsorgungsstelle und kein Antiquariat. Es sollen deshalb nur einzelne Bücher abgegeben werden. Bitte schliessen Sie den Schrank nach Gebrauch wieder und lassen Sie keine Bücher bei der Bushaltestelle oder im Dorf herumliegen.

Wir wünschen Ihnen viel Lesespass!